Mascaras mit Federung – der Selbstversuch Teil 1

Mascaras sind wichtig für mich. Ich habe lange Wimpern und betone lieber die Augen als die Lippen. Mascara ist aber auch eins der wichtigsten Beautytools für wirklich jede Frau. Wer geht schon gern ohne raus? Aus diesem Grund bin wohl nicht nur ich immer auf der Suche nach dem heilgen Mascaragral, der perfekten Mascara, die die Wimpern genau so aussehen lässt, wie ich es mir erträume. Und das möglichst in Rekordzeit.
Auf der Suche nach der perfekten Mascara habe ich mir jetzt nach langem Zögern auch mal eine angesehen, die eine „Federung“ besitzt, also flexibel ist an ihrem Stiel. Man erkennt diese Flexibilität an dem Knick im Stiel, an dem man sie in jede Richtung biegen kann.
Bisher hatte ich immer Respekt vor dieser neuen „Wackeligkeit“, aber ich war neugierig genug und habe mir die Maybelline Falsche Wimpern Federlook Mascara in Waterproof (ich trage immer wasserfest) gekauft, als es 30% bei Rossmann gab.

Die Mascara sieht so aus, wie man sie so kennt, nur eben mit dem Knick im Stiel. Das Bürstchen ist eher rund und groß und wird nach oben und unten hin etwas schmaler. Die Borsten sind klassisch drahtig und sehr dicht. Die Farbe ist schön satt schwarz. So weit so gut.

Der Knick ist wie man sehen kann relativ weit oben, was die Sache wohl stabiler macht, als wenn er weiter unten wäre. Leider ist das erste Auftragegefühl doch sehr wackelig. Mann hat deutlich weniger Kontrolle und ich finde es viel schwieriger die Wimpern ordentlich zu erfassen, weil ich weniger hineingehen kann. Die Bürste greift die Wimpern nur locker.
Das macht wohl bei dieser Mascara den „Federlook“ aus. Die Wimpern werden nur leicht gestreift und dadurch extrem getrennt und sehr „fedrig“. Leider braucht man sehr lange, bis man die gewohnte ausreichende Schicht Mascara auf den Wimpern hat. Also nichts für Leute, die es morgens eilig haben. Aber alle, die gern ein sehr natürliches Ergebnis möchten, kann ich die Mascara empfehlen. Habe ich dann endlich genügend Produkt auf den Augen, gefällt mir das Ergebnis ganz gut. Nur die Dauer des Auftrags nervt eben etwas.
Hier ein Tragebild. Ich finde das Ergebnis ist schön getrennt, es wäre aber schön etwas mehr Volumen am Ansatz zu haben. Es wird sicher nicht meine Lieblingsmascara, aber wie gesagt, wer’s sehr natürlich mag, sollte sich diese Mascara mal ansehen!

Das war die erste Mascara mit „Federung“, die ich getestet habe. Ich habe hier aber noch ein paar andere liegen, die ich teilweise besser finde und die ich Euch auch noch vorstellen werde.



Wie findet Ihr das Ergebnis? Hattet Ihr schon mal so ne wackelige Mascara? Könnt Ihr damit gut tuschen oder habt Ihr auch anfangs Eure Schwierigkeiten damit gehabt?

Kommentar verfassen